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Скоро новый год!

Das Internationale Moskauer Museum für Animation

     Am 15.September 2006 hat die alte Garde des Studios Sojusmultfilm zusammen mit dem Studio MultFilmVGV ein neues einzigartiges Museumsprojekt eröffnet. An diesem Tag steht im Fokus der Massenmedien Regisseur-Animator und der legendäre Bühnenbildner Leonid Aronovich Shvartsman (heutzutage Ehrendirektor des Museums), der Volkskünstler Russlands, Mitglied der Kinoakademie Nika und des internationalen Verbandes ASIFA, Träger des amerikanischen Preises „Hollywood für Kinder“ und des Preises „Für den Berufsbeitrag“ auf dem Offenen Russischen Festspiel des Animationsfilms in Susdal, der eine neue Ausstellung eröffnet hat, indem er den symbolischen Filmstreifen durchgeschnitten und damit den Grundstein für den Aufbau eines Fonds des Moskauer Animationsmuseums gelegt hat – des ersten internationalen Animationsmuseums in Russland!

     Aber ursprünglich war das Museum nicht international und hatte sogar keinen ständigen Raum und stellte nur eine transportable Ausstellung dar, die Besucher mit dem Schaffensprozess von Trickfilmen bekannt machte, die vor allem im Laufe von 1960-1980 am Filmstudio Soyuzmultfilm geschaffen worden waren. Vielleicht gerade deshalb nennt man unser Museum noch heute das Soyuzmultfilm-Museum und das entspricht der Wirklichkeit – die ersten Exponate, die später den Grundbestand des Saals der Heimatgeschichte bildeten, wurden den Mitarbeitern vom weltweit berühmten Kinostudio geschenkt. Darunter findet man Gelenkpuppen, Modelle und Bühnenbilder, Geräte der Kameraleute der vergangenen Jahre, einzigartige Unterlagen, die viele bekannte Trickfilme ins Leben gerufen haben, Instrumente, Auszeichnungen, Korrespondenz, Privatsachen von bekannten Künstlern und Regisseuren aus Privatarchiven. In unserem Museum kann man Puppen aus den Trickfilmen „Mein grünes Krokodil“  (Reg. V. Kurchevskii, 1966), „Bootsmann und  Papagei“ (Serie Nr. 1-5), „Alles umgekehrt“ (Reg. M. Kamenetskii, 1974-1986), „Terem“, „Schrein“, „Kleiner Pilz“ (Reg. S. Kasitsin 2004). Eines der zentralen Exponate im Saal der Heimatgeschichte ist der Durchleuchtungstisch des Künstlers Svetozar Kuzmich Rusakov. Gerade auf diesem Tisch wurden die superpopulären Trickfiguren geschaffen – der Wolf und der  Hase aus dem Trickfilm „Na, warte!“ (Reg. V. Kotenochkin). Der Tisch und andere Privatsachen des Künstlers – Malstaffelei, Farben, Farbkasten und sogar das Hemd des neugeborenen Künstlers, das ihm seine Oma 1923 genäht hatte, - wurden von seiner Tochter Irina Rusakova gespendet.

     Allein 2011 wurden über 100 einzigartige Exponate ins Museum eingeliefert. Am 24. Februar hat Leonid Aronovich Shvartsman dem Moskauer Animationsmuseum 39 von seinen Autorenwerken übergegeben, die von ihm im Laufe von 1957 bis 2002 ausgeführt worden waren. Dazu zählen Entwürfe und Skizzen zu den Trickfilmen „Tscheburaschka“, „Schneekönigin“, „Handschuh“, „Kätzchen namens Wau“, „Vorsicht! Affen!“ u.a.. Im Mai hat Inessa Alekseevna Kovalevskaia, Bahnbrecherin und Regisseurin von solchen epochalen Musiktrickfilmen wie „Die Bremer Stadtmusikanten“, „Kleinboot“ (der Musikhit „Tschunga-Tschanga“), „Wie der Löwe und die Schildkröte ein Lied gesungen haben“ („Ich liege in der Sonne…“), „Im Hafen“ („Die Schiffe laufen in den Hafen ein…“) und vielen anderen, echte Phasen und Entwürfe zu diesen Trickfilmen geschenkt. Im selben Monat haben die Werke von Shakitskaia Galina Petrovna, Regisseurin und Bühnenbildnerin von legendären Trickfilmen „Aschenputtel“, „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“, „Die erste Jagd“, diese Sammlung ergänzt. Im August hat der Bühnenbildner von Spielfilmen S. Triandafelidi dem Museum die Phasen aus dem Trickfilm „Weihnachten“ (Reg. M. Aldashin) übergegeben, und Ende des Jahres hat Galina Melko ihre Werke aus den Trickfilmen „Mu-Mu“ und „Papovoz“ u.a geschenkt. Die Ausstellung aber nur mit der Geschichte der sowjetischen Trickfilmkunst zu begrenzen war nicht in den Plänen der Museumsgründer, weil die Welt der Animation abwechslungsreich ist, und es wäre nicht genug, das Streiflicht auf das Schaffen von Trickfilmen nur in einem einzelnen Land zu werfen…

     Am 15. September 2010 schließt das Moskauer Animationsmuseum einen Partnerschaftsvertrag mit dem Kinderfernsehkanal Nickelodeon (http://www.nickelodeon.ru/moskovskiy-muzey-animatsii/ Nickelodeon), der in 128 Ländern überträgt. Diese Zusammenarbeit ermöglicht, die Grenzen zu überschreiten und auf der internationalen Ebene vertreten zu werden, weil alle Grenzen in der Kunst nur scheinbar sind! Im Museum wurde der Saal der ausländischen Animation eröffnet. Neben dem Stand des Kanals Nickelodeon, der die Haupthelden der populären Serien „SpongeBob Schwammkopf“, „Avatar – der Herr der Elemente“ und „Dora“ darstellt, fanden ihren Platz die Trickfilmhelden aus aller Welt – Micky Maus, der rosarote Panther, der Hase Bugs Bunny, Ranma, das goldene Kind, Luseeta Toel Ul Laputa und viele andere, die von Studios Nickelodeon Animation, The Walt Disney Company, Warner Bros. Pictures, Lucasfilm Limited, Studio Ghibli, Kitty Films u.a. geschaffen wurden.

     Die Überschreitung der Grenzen war aber nicht der einzige Wunsch der Museumsgründer, sie strebten auch an, in die graue Vorzeit Einblick zu gewinnen! So entstand der dritte Saal – der Saal der Animationsgeschichte. Die Animation (in der Übersetzung aus Latein – „anima“ – bedeutet „Seele“, „Verlebendigung“) als eine Kunstart blickt auf eine sehr lange Geschichte zurück. Der Saal der Geschichte erzählt über die allerersten Erfindungen im Bereich „Wiederbelebungstechnik“ der Gegenstände. Unter den Exponaten dieses Saals werden die Erfindungen der Gelehrten des XIV-XIX Jhs. dargestellt, z.B. ein alter Bildwerfer, ein Zoetrop, Kineograph, Praxinoskop und natürlich eine Laterna magica. Darüber hinaus wird man in diesem Saal zum Zeugen einer einzigartigen Vorführung – man kann den ersten in der Welt Trickfilm sehen, der von Emil Reynaud vor der Erfindung des Cinématographes gemacht.

     Nachdem die Museumsgründer die Grenzen überschritten und in die Geschichte Einblick gewonnen haben, stand vor ihnen eine neue Herausforderung – dem Besucher zu zeigen, was heute mit der Trickfilmkunst geschieht. Die Lösung wurde schnell gefunden – so entstand ein neuer Saal, genauer gesagt, der Korridor der modernen Geschichte, dessen Grundlage das russische ultramoderne, vorwiegend mit 3D-Technologien arbeitende Studio Animakkord bildete. Seine unendlich lustige und ironische Serie „Mascha und der Bär“  erfreut sich einer riesig großen Beliebtheit nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen. Im Korridor sind auf kleinen Ständen Informationen auch über andere unabhängige Privatstudios versammelt. Da sind vertreten Norstein-Studio, Schule-Studio Schar, Studio Steier, G.Ya.Bardin, Computeranimation-Studio CKA St.-Petersburg, Agrus International, Virtuelles Studio von Ivan Maksimov, Ekran, Tema, Solnechny Dom DM, Melnitsa, Christmas Films, Klassika u.a.

     Die Ausstellung zählt über 5 Tausend Exponate, noch mehr wird in Archiven aufbewahrt. Alle Säle sind mit Bildschirmen ausgestattet, auf denen Dokumentarfilme nonstop aufgeführt werden, es wird eine große Zahl von interaktiven Exponaten dargestellt, es gibt ein Vorführraum. In einer Trickfilmwerkstatt kann jeder seine Kräfte in diesem zauberhaften, mühevollen, historisch sichtbaren und wirklich mystischen Prozess versuchen, der harmonisch in andere Künste und in alle Lebenssphären des Menschen hineinfließt.

     Die Türe des Moskauer Animationsmuseums sind immer offen und laden Sie in diese hinreißende Welt ein!

     Und die Museumsgründer hegen wieder neue Gedanken, diesmal über die Zukunft. Schwer zu sagen, was das Museum z.B. in fünf Jahren erwartet. Wir möchten für Sie eine virtuelle Bibliothek eröffnen, eine Kinderkinoschule, einen Saal für Spieltrickfilmapparate – all dies und viel, viel, viel mehr!!!

     Direktorin des Museums L.Ye. Vyborgova

Adresse: U-Bahnstation VDNKh, VVC (das Allrussische Ausstellungszentrum), Haus der Kultur№ 84, Gebäude 84a (rechts)


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GPS-Koordinaten des Museums :Längengrad: 37°38´5.62"E (37.634895) Breitengrad: 55°49´58.85"N (55.833015)

     Öffnungszeiten für Selbst-Prüfung der Exposition: 11.00 bis 18.00 an Wochentagen von 11.00 bis 19.00 am Wochenende. Montag ist ein freier Tag.
     Wir willkommen Reisegruppen an sieben Tagen in der Woche nach Vereinbarung. Anfang der Vorstellung – 10.00 12.00 14.00 16.00 18.00. Die Bestellungen per Telefon von 10.00 bis 21.00.